Frühes Aus für Gemballa Racing am Nürburgring
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Nicks Debüt bei den 24 h auf dem Nürburgring endete frühzeit: Nach nicht einmal vier Stunden schied sein Gemballa McLaren nach einem Unfall von Klaus Ludwig aus.
 
 
Von Michael Oellers

Nicks Debüt bei den legendären 24 Stunden auf dem Nürburgring stand schon das ganze Wochenende unter keinem guten Stern: Im ersten Qualifying erlitt der McLaren des Gemballa Racing Teams, für das Nick das Rennen zusammen mit Klaus Ludwig, Sascha Bert und Hendrik Vieth bestritt, einen Motorschaden. Dieser hatte zu Folge, dass neben dem Motor auch das Getriebe gewechselt werden musste und das Team deswegen weder an der zweiten Qualifikation noch am Top-40 Qualifying teilnehmen konnte.

So musste Sascha Bert von Platz 39 aus das Rennen in Angriff nehmen, wobei ein schlechter Startplatz bei einem Endurance-Rennen natürlich nicht die ganz große Katastrophe ist. Größter Nachteil ist der Verkehr, denn man muss sich erstmal durch die langsameren Autos nach vorne kämpfen – was Bert und im Anschluss auch Nick, welcher den zweiten Stint fuhr, auch sehr gut gelang. Die beiden brachten den Gemballa McLaren mit der #30 bis auf Platz 16 nach vorne, ehe Klaus Ludwig das Steuer von Nick übernahm.

Nach nicht einmal vier Stunden absolvierter Rennzeit kam es dann zu einer Situation, die bei 24 h-Rennen immer wieder auftreten und die schon öfters gravierende Folgen hatte: Ludwig kollidierte im Schwedenkreuz beim Versuch einen Seat Leon Supercoppa zu überrunden mit selbigem, drehte ich sich und schlug genau wie der Seat hart in die Leitplanke ein. Beide Fahrer blieben unverletzt, allerdings war der Gemballa McLaren nicht mehr fahrtüchtig und das Rennen somit für Nicks Team beendet.

"Das war ein bisschen zu kurz, denn wir wollten das Rennen zu Ende fahren. Das ist beim einem 24-Stunden-Rennen mit so vielen Startern nicht einfach", sagte Nick kurz nach dem Unfall und schüttelt enttäuscht den Kopf: "Wir sind  nur vier Stunden weit gekommen und ich konnte nur sieben Runden fahren. Es ist schon ein bisschen schade: Shit happens!"

Mit seinem ersten und einzigen Stint war Nick hingegen zufrieden: "Es hat ganz gut geklappt. Es war klar, dass wir nicht ganz mit der Spitze mithalten können. Das Auto war nicht ganz so gut wie am Donnerstag. Wenn man Teile des Trainings und des Qualifyings verpasst, dann kann man eben nicht so richtig an das Feintuning herangehen."

Nach 24 Stunden und 155 Runde siegte das Audi Sport Team Phoenix #3 mit Basseng, Haase, Stippler und Winkelhock vor dem Audi - R8 LMS ultra #26 von Mamerow Racing und dem Mercedes Benz - SLS AMG #66 von Hankook_Team Heico. Alle Ergebnisse und News zum Rennen könnt Ihr auf der Homepage des 24 h Rennen einsehen.