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Das Lieblingsbild von Nick: "Demons" des kanadischen Künstlers Zilon.
 
 
Wenn Nick in seinem Haus bei Zürich am Esstisch sitzt, schauen ihm Dämonen über die Schulter. Allerdings nicht, weil er in einem Geisterschloss speist, sondern weil er auf ein Bild seines Lieblingskünstlers Zilon blickt. Der Kanadier ist der Urheber des Werks "Demons".

"Auf den ersten Blick sieht man nur bunte Linien und dick aufgetragene Farbkleckse, ein ziemliches Chaos", erklärt Nick. Dann entdecke man die Gesichter der Dämonen. "Erst nur eines in der Mitte - das Augenpaar, die Nase und den weit aufgerissenen Mund." Danach immer mehr, sie sind überall. "Ziemlich schnell kommt man auf drei Dämonen, man kann aber noch viel mehr finden. 13 auf jeden Fall", verrät Nick, der das Bild als "spannend" bezeichnet. Gekauft hat er es in Montreal, wo er gerne durch die Galerien in der Altstadt schlendert. Aber auch in seiner Wahlheimat in Zürich besucht Nick gerne Galerien, besonders, wenn er dabei den Künstlern über die Schulter schauen und deren Flair erleben kann.

Architektur, Mode, Kunst: Nick interessiert sich für ästhetische und schöne Dinge. "Ich interessiere mich vor allem für moderne Kunst", erklärt er. "Diese Leidenschaft hat sich über die Jahre entwickelt." Einen bestimmten Auslöser dafür gab es nicht. "Ich habe mich schon immer mit Fotografie beschäftigt und vielleicht hat mich Patricia auch etwas herangeführt."


Nicks Verlobte interessiert sich für den Impressionismus und malt selbst gerne. Für beide sind die Bilder in ihrem Heim keine Wertanlage. "Der erste Gedanke ist, dass es uns gefallen muss", betont Nick. Bilder berühmter Maler gefallen ihm natürlich auch einige, "aber das Problem ist, dass man dafür ein halbes Vermögen ausgeben müsste".

Nick selbst bezeichnet sich nicht als Kunstfachmann. "Ich beschäftige mich aber mit Bildern, die mir gefallen schon recht intensiv und rede auch gerne mit engen Freunden darüber. Das entscheidende ist aber, dass mich ein Bild persönlich berührt." So wie die Bronze-Skulptur, die in seinem Eingangsbereich steht. "Es ist ein Formel-1-Wagen, der komplett verzerrt ist", berichtet Nick. "Erst wenn man durch die Lupe schaut, die am Ende befestigt ist, wird er durch die Krümmung der Lupe gerade. Das sieht sensationell aus."