Sport
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Nick liebt die Vielfalt des Sports


 
 
Nick ist Rennfahrer, das dürfte jedem klar sein. Aber als Leistungssportler blickt er auch gerne über den Cockpitrand hinaus und erfreut sich an einer Vielzahl anderer Sportarten. "Ich habe immer schon viel Sport gemacht", erzählt er. "Seitdem ich Profirennfahrer bin, fehlt mir aber oft die Zeit, eine andere Sportart richtig intensiv zu betreiben."

Schon von Kindesbeinen an hat sich Nick für viele Sportarten interessiert. Mit dreieinhalb Jahren lernte er Fahrradfahren, was ihm auch heute noch Spaß bereitet. Allerdings fährt er spätestens seit seinem Rennradunfall 2005 mehr Mountainbike. "Das ist sicherer, macht mehr Spaß und die Schweiz ist einfach perfekt für Mountainbike-Touren", begründet er. Seine ersten Motorsport-Erfahrungen sammelte Nick nicht auf dem Kart, sondern mit fünf Jahren beim Motorcross fahren. Drei Jahre lange fegte Nick über die Pisten und ist dabei sogar ein paar Rennen gefahren.

Gleichzeitig betrieb er aktiv Leichtathletik für die Leichtathletik-Gemeinschaft Mönchengladbach. "Ich bin sogar einmal Stadtmeister im Dreikampf geworden", verrät er über seinen Erfolg in den Disziplinen: Schlagball, Weitsprung und 50m Sprint. "Im Werfen war ich zwar nicht so gut, konnte das durch die beiden anderen Disziplinen aber ausgleichen." Seine  Leichtathletik-"Karriere" beendete er aber, weil er zu klein war, um an der Spitze mitzuhalten.

Einen Ersatz fand er schnell: zwischen 10 und 15 Jahren spielte er Tennis in der Rheydter Spielverein  und wurde sogar zweimal Zweiter bei den Clubmeisterschaften. "Heute ärgere ich mich immer wenn ich Tennis spiele, da ich früher einfach viel besser gespielt habe", erinnert er sich mit einem Lächeln. "Wenn ich wieder mehr Zeit habe, werde ich bestimmt wieder mehr spielen."

In seiner Schulzeit fuhr Nick gerne  Skateboard und spielte mit seinen Freunden sehr viel Basketball. "Basketball ist bis heute eine meiner Lieblingssportarten", sagt er. "Mein größtes Sportlervorbild war damals wie heute Michael Jordan von den Chicago Bulls; er hat mich absolut fasziniert." Jordan war der einzige Sportler, von dem damals ein Poster in Nicks Zimmer hing.

Mit dem Fitnesstraining begann Nick in seiner Formel-Ford-Zeit und obwohl sich die Intensität in den Jahren danach bis in die Formel 1 immer weiter steigerte, macht es Nick auch heute noch wahnsinnig Spaß. "Für mich ist Fitnesstraining keine leidige Pflicht, ich habe sogar ein kleines Fitnessstudio in meinem Haus, in dem ich täglich trainiere." Im Sommer verlegt Nick dieses Training gerne auf das Mountainbike, im Winter auch einmal auf Langlaufskier.

Das ist aber nur ein kleiner Auszug aus den Sportarten, die Nick betreibt oder gerne intensiver betreiben würde. So hat er vor einigen Jahren mit dem Klettern angefangen und spielt seit seinem 15. Lebensjahr Golf. "Dafür braucht man jedoch viel Zeit, die ich zurzeit nicht habe." Nach seiner Rennfahrerkarriere könnte er sich aber vorstellen, wieder stärker andere Sportarten auszuüben, auch jene, die derzeit wegen der Verletzungsgefahr nicht in Frage kommen. "Ich würde zum Beispiel gerne mal Fallschirmspringen..."

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